Shoot-Blasting: Strahlmittel (kleine Stahlkugeln) werden mittels Druck oder Schleuderrad in eine Kammer gegeben, wodurch
die Teile so von restlichem Sand befreit werden, oder die Oberfläche hier schon verdichtet werden kann.
Auf der Verpackung der Steel-Shoots steht z.B. S 230. Dies sagt nichts anderes aus, als daß mit Stahlkugeln in der Größe von 0.60 - 1.00 mm die Oberfläche von Sand und anderen Bestandteilen befreit wird, und das Gußstück entzundert und gesäubert wird.
Das fängt an bei der Drucksäule für den Kühlkreislauf, die vorhanden sein muß, falls die normale Wassereinspeisung ausfällt. Gilt aber auch für die geschlossenen Kühlkreisläufe, die die Wärme des Schmelzprozesses abtransportieren. Hier wird mittlerweise Trinkwasser (früher Brauchwasser) aufbereitet. Bei dem Regenerationsverfahren wird das Wasser aufbereitet, um
Beim Chargieren für einen Induktions-, Lichtbogen- oder Kupolofen kann es vorkommen, daß teilweise der Gußbruch wie ein
Pullover gehäkelt in den Ofen fällt.
Gerade in der Anfangsphase des Schmelzens wird im unteren Bereich alles geschmolzen,
während im oberen Teil des Ofens durch den Sumpf und die oben sich stauende Wärme alles verschweißt. Trotz des Gewichtes kommt
das Material nicht nach unten, es hat sich ein Deckel gebildet. Diese kritische Phase (Erfahrungswert bis 4000 kg) sorgt dafür,
daß sich unten ein Hohlraum bildet, der sich immer weiter aufheizt und im schlimmsten Fall für ein Auslaufen des Ofens sorgen
könnte.
Derselbe Effekt tritt ein, wenn beim Lichtbogenofen der Chargierkübel beim Setzen noch etwas schwingt. Statt in die Mitte
des Ofens wird vielleicht die Auslaufrinne quasi zugemauert.
Abhilfe wäre z.B. langsames Kippen des Ofens, um den Deckel oder die Rinne freizuspülen.
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