Sand

Sand ist nicht gleich Sand. Hier ein kleines Experiment, welches jeder selbst durchführen kann. Nimm normalen Sand (Garten, Streusand, Baggersee) und siebe ihn mit verschiedenen Siebmaschen. Das Ergebnis sind diverse Körnungen.

Aus Versuchen hat man den Sand ermittelt, der die Gußteile nicht so rauh aussehen läßt. Dieser Sand muß aber auch folgende Eigenschaften haben:

gute Gasdurchlässigkeit

niedrige Verdichtung

gute Formbarkeit

Außerdem soll er die beim Gießen z.T. hohen Temperaturen aufnehmen, muß also entsprechende Zusatzstoffe bekommen (eine Art Ummantelung) und er sollte sich wieder aufarbeiten lassen.

Diese Aufarbeitung des Sandes erfolgt in folgenden Schritten:

Abkühlung in Behältern (Silos)

mittels Polygonsieb werden Knollen und metallische Teile (Seperator) entfernt

Neusand, Bentonit und Wasser mit Altsand mischen

Dieser so regenerierte Sand kann wieder verwendet werden.

Mittlerweise werden alte, verbrauchte Sande in einem separaten Reinigungsprozeß von den Begleitstoffen (Binder, Harzen) befreit, gereinigt und in der Gießerei wieder eingesetzt.