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Zpravodajství |
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Sebnitz (D) & Dolní Poustevna (CZ) |
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seit April 2005, zuletzt aktualisiert am 30. November 2009
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| Sep.2009
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| Im Jahr 2009 ist auf dem tschechischen
Buchmarkt ein Titel erschienen, der von einem Ehepaar stammt, das die Shoa
überlebt hat: Eva und Rudolf Roden. Für uns als Gruppe Grenzlos ist
Rudolf Rodens Schaffen von Interesse, weil auch er zu den
Überlebenden des Schwarzheider Todesmarschs zählt. Rudolf Roden ist heute 86
Jahre alt, seine Frau Eva 85. Das Buch, das nur in Tschechisch vorliegt, trägt
den Titel "Životy ve vypůjčeném čase"
(Leben in geliehener Zeit) und kam im Academie Verlag Prag heraus. Es ist Rodens
bisher fünftes Buch. Mangels deutschsprachiger Informationen und
Veröffentlichungen von und über die Rodens geben wir über den Link komplett ein von Milan Plzák (Neratovice)
für die Gruppe Grenzlos übersetztes Interview von Alice Marxová mit
den beiden Rodens wieder. Es ist vor zwei Jahren in der
tschechischsprachigen Monatsschrift "Roš
Chodeš", dem Bulletin der jüdisch-religiösen
Gemeinden der böhmischen Länder und der Slowakei erschienen. Interview.
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27.9.2009
Jahrestreffen
der GG und Busrundfahrt im Erzgebirge
Neunzehn
Personen nahmen an unserem Jahrestreffen der Gruppe Grenzlos teil. Es fand am 27.
September 2009 in der Hinteren Sächsischen Schweiz, in der Gnauckmühle statt.
Wir lassen hier einen Bildbericht folgen (siehe den nachfolgenden Link), der im
Zeitraffer das Treffen als auch die anschließende einwöchige Busfahrt von
fünf Freunden der Gruppe ins Erzgebirge Revue passieren lässt.
Zufall: Über Josef Lichtenstern, der im April 1945 zusammen mit einigen
Kameraden an der Gnauckmühle von der SS erschossen worden ist, ging, wie Monika
Richter beim Jahrestreffen an der Gnauckmühle berichtete, im Sebnitzer
Heimatmuseum eine Email ein. Die in England lebenden Angehörigen Lichtensterns
wolles Näheres zum Verbleib und zu den Umständen seines Todes erfahren. Es
handelt sich um jenen Josef Lichtenstern, der auf der Gedenktafel an der
Gnauckmühle namentlich genannt ist und dem wir beim Jahrestreffen mit einer
Schweigeminute gedachten. Wir werden wie üblich der Bitte der Angehörigen
nachkommen und auf dieser Seite über den Fortgang der Recherchen berichten. Bildbericht.
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| 20.6.2009
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| In
einer Email erinnerte sich die im kanadischen Toronto lebende Ellen Bohr
an ein schreckliches Erlebnis aus ihren Kindheitstagen. Während des
zweiten Weltkriegs war sie vom Ruhrgebiet nach Reichenberg (Liberec)
evakuiert worden und dort auch zur Schule gegangen. In Reichenberg bekam das
15-jährige Mädchen kurz vor Kriegsende eine Todeskolonne aus
ausgemergelten jüdischen Frauen und Mädchen zu Gesicht... Der
Erinnerungsbericht.
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| 30.4.2009
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| Im
Februar 2009 gelang es uns, über das Internet einen weiteren Zeitzeugen für
die von der Gruppe Grenzlos erforschte Todeskolonne von 1945
(Schwarzheide - Theresienstadt) ausfindig zu machen: Paul R. Jamain. Der
Franzose Paul R. Jamain, heute 90 Jahre alt, wurde 1943 wegen seiner
Widerstandsaktionen gegen das deutsche Besatzungsregime in Frankreich
verhaftet und nach Sachsenhausen deportiert. Er überlebte die
Todeskolonne... Biografisches.
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