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seit April 2005, zuletzt aktualisiert am 28. April 2010
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26.4.2010 Endlich eingeweiht: Stolperstein für Erich Gaertner 

Wie bereits im Jahr 2008 an dieser Stelle gemeldet, hat auf Anregung der Gruppe Grenzlos der Kölner Künstler Gunter Demnig in Hamburg-Eppendorf, Beim Andreasbrunnen 4, einen Stolperstein für Erich Gaertner verlegt. Die Inschrift war aber auf Grund eines Übermittlungsfehlers fehlerhaft geraten. Heute wurde der korrigierte Stein bei Anwesenheit von Erich Gaertners Sohn Hans, Enkelin Erika und Urenkelin (Bild) neu eingeweiht. Beide Fotos: Senenko nach oben - to the top

 

19.4.2010 Erstveröffentlichung: Häftlingsliste des Schwarzheide-Transports
Erstmalig veröffentlicht die Gruppe Grenzlos heute die Liste eines Häftlingstransports des Jahres 1944 von Auschwitz-Birkenau nach Schwarzheide (bei Dresden). 1000 aus der Tschechoslowakei stammende jüdische Männer gehörten ihm an. Bekanntlich war es undenkbar, der Hölle von Auschwitz zu entrinnen, es sei denn "durch den Schornstein", wie die Häftlinge sagten. Doch durch die von den alliierten Bomben zerstörten Fabrikanlagen in Deutschland kam die faschistische Rüstungsproduktion ins Stocken; Arbeitskräfte waren knapp. So wurden zum Wiederaufbau der stark beschädigten Brabag-Fabrik in Schwarzheide 1000 Arbeitskräfte angefordert und auf Transport geschickt. Nur 318 von ihnen haben den Krieg überlebt. Namensliste. nach oben - to the top


Feb. 2010 Lausitzer Almanach druckt Bericht Hans Gaertners  

Bereits in zweiter Auflage ist nun eine Sonderausgabe des "Lausitzer Almanachs" zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus erschienen. Der vom Autorenkreis „Lausitzer Almanach" herausgegebene Sammelband (192 S., Format A5, illustriert) widmet sich der Schlussphase des 2. Weltkrieges im Kreis Kamenz (Sachsen). Neben den zahlreichen anschaulichen Einzelbeiträgen enthält die Publikation auf den Seiten 65-70 auch einen Bericht des Vorsitzenden des Verbandes der Schwarzheide-Überlebenden Hans Gaertner (Prag) über "Das Ende des Konzentrationslagers Schwarzheide", ergänzt um einen Augzeugenbericht der Dresdnerin Dr. Monika v. Ruthendorf-Przewoski, die als knapp Vierjährige die Todeskolonne von Hans Gaertners Kameraden durch Bernsdorf hat ziehen sehen. Der Almanach ist zum Preis von 9,50 Euro plus 1,50 Euro Versandgebühren bestellbar bei Dr. Dieter Rostowski, Körnerstr. 2, 01917 Kamenz, info[AT]lausitzer-almanach.de. Eine kurze Inhaltsangabe sowie die Autoren der übrigen Almanachbeiträge sind unter www.lausitzer-almanach.de nachlesbar. Der Sammelband beleuchtet viele Aspekte und Geschehnisse im Jahr 1945 im Kreis Kamenz, verschweigt auch nicht die Übergriffe polnischer Soldaten (Plünderungen und Vergewaltigungen), ist aber immun gegenüber jeglicher geschichtsrevisionistischer Tendenz. Eine Tugend, die in der tonangebenden Publizistik - wozu ganz sicher der Almanach nicht zu zählen ist - selten geworden ist. nach oben - to the top



 


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