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Grillrezepte 1

 

Hallo Leute jetzt fängt wieder die Grillzeit an,hier mal Grilltipps

Wem macht es keinen Spaß an einem schönen Sommerabend mit Freunden im Freien zu sitzen und zu grillen? Es ist nur nervig, wenn jemand am Grill steht, der vom Grillen keine Ahnung hat. Damit es allen Spaß macht und niemandem etwas dabei passiert, haben wir mal einige Grilltipps für Sie zusammengestellt.

Vorbereitung:

Als allererstes sollten Sie den Grill überprüfen, ob dieser noch eine Saison durchhält. Wenn Sie einen neuen kaufen müssen, überlegen Sie vorher wieviel Sie so im Durchschnitt grillen. Davon hängt die Größe ab. Auf jeden Fall sollte das Gerät standfest, leicht zu handhaben und einfach zu reinigen sein. (Und achten Sie immer auf das TÜV GS-Zeichen.) Einige Grillgeräte bieten auch kostspielige Extras an. Zum Beispiel einen eingebauten elektrischen Drehspieß. Dabei haben doch viele Holzkohlegrills eine einfache Vorrichtung für einen Batteriebetriebenen Drehspieß (manche haben auch ein Stromkabel). Kennen Sie schon den Vertikalgrill (auch Hochkantgrill genannt)? Der Vorteil bei diesem Gerät ist, dass das Fett nicht in die Glut tropft und somit kein Rauch entsteht. Der Nachteil ist allerdings, dass das Fleisch nicht so schön braun wird. Wer beim Grillen gesundheitliche Bedenken wegen der Krebsgefahr hat, sollte sich für einen Elektro- oder Gasgrill entscheiden. Auch sehr wichtig ist das Grillbesteck. Dieses sollte lange Griffe haben, damit Sie sich nicht verbrennen. (Bitte halten Sie auch die Kinder vom Grill fern!) Auch sollten Sie sich eine Grillschaufel besorgen. (Dann braucht Ihre Frau nicht mehr meckern. Sie fassen ja die Holzkohle dann nicht mehr mit den Händen an.) Wer einen Braten auf dem Grill zubereiten möchte, sollte sich ein Fleischthermometer anschaffen. Damit kann man leicht feststellen, ob der Braten durch ist. Der Rauch, der entsteht, wenn das Fett in die Glut tropft, soll gesundheitsschädlich sein. Daher ist es empfehlenswert das Grillgut auf sogenannten Grillschalen zu grillen. Das sind Alu-Schalen, die auf den Grill gestellt werden. Dadurch verlängert sich natürlich die Grillzeit etwas. Besonders empfehlenswert sind die Alu-Schalen für Fisch, Obst und Gemüse sowie Pute oder anderes Geflügel.

Grillplatz:

Die meisten veranstalten so einen Abend im Garten. Man kann auch auf dem Balkon grillen. Das ist erlaubt, solange die Gerüche die Nachbarn nicht stören. Am besten Sie laden Ihre Nachbran mit ein oder "warnen" sie vor. Bei so einem fröhlichen Abend geht es ja doch meist etwas lauter zu. Sie sollten aber auch an so einem Abend ab 22 Uhr den Lautstärkepegel etwas senken. Wer zum Grillen lieber in einen öffentlichen Park oder ähnliches gehen möchte, sollte sich vorher informieren wo öffentliche Grillplätze in der Stadt sind. Denn nicht überall darf man grillen.

Die Holzkohle:

Man unterscheidet zwischen Stücken und Briketts. Wenn Sie Steaks, Koteletts, Geflügel oder Würstchen vielleicht auch Gemüse zubereiten wollen, reichen die Stückchen. Die Briketts geben viel mehr Hitze ab und sind somit ideal für einen Braten oder auch wenn Sie das Grillgut auf Aluschalen zubereiten. Möchten Sie umweltfreundlich grillen? Dann kaufen Sie doch mal Holzkohle aus Kokosnußschalen. (Hinterläßt 80% weniger Asche) Einen angebrochenen Beutel Holzkohle sollten Sie niemals länger im Freien stehen lassen. Die Kohle zieht Feuchtigkeit an und ist dann schlechter entflammbar. Das Anheizen ist auch so eine Sache für sich. Rechnen Sie ca. 45 - 60 min bis die Holzkohle richtig durchgeglüht ist und Sie das Fleisch auflegen können. Stellen Sie den Grill an einen windgeschützten Ort und schichten die Kohle pyramidenförmig in der Mitte des Grills auf. Zum Anzünden verwenden Sie bitte Grillanzünder (niemals Papier, Pappe, Spiritus oder Benzin!). Legen Sie den Anzünder an mehrere Stellen und entflammen ihn. Geht am besten mit langen Streichhölzern (Kaminhölzer). Mit einem Feuerzeug oder "normalen" Streichhölzern verbrennen Sie sich leicht. Warten Sie ca. eine Viertelstunde und schauen dann nach, ob die Holzkohle anfängt zu glühen. Wenn nicht mit dem Blasebalg oder einer Zeitung nachhelfen. Sobald die Kohle mit einer weißen Ascheschicht bedeckt ist, können Sie endlich den Rost einhängen.

Nun gehts los:

Stellen Sie das Grillgut und alles was Sie brauchen auf einen kleinen Tisch in der Nähe des Grills. Besonders wichtig ist eine Flasche Wasser, damit Sie die Flammen löschen können! Wenn Sie fettarmes Fleisch zubereiten möchten, bestreichen Sie den Rost vorher mit etwas Öl, so bleibt das Fleisch dann nicht drankleben. In der (ersten) starken Hitze sollten Sie große Fleischstücke, Koteletts, Rippchen und Buletten grillen. Das Fleisch können Sie wenden, wenn auf der Oberseite Fleischsaft austritt. (Hier noch ein paar Garzeiten.)

Das gehört nicht auf den Grill:

Gepökeltes Fleisch wie Kaßler, Schinkenspeck, Fleischwurst, Bockwurst und Wiener. Bei diesen Sachen können bei großer Hitze Nitrosamine entstehen. Diese sind krebserregend.

 

Rezept für Folienkartoffeln

Zutaten

4 große mehlig kochende Kartoffeln

Zubereitung

Wickeln Sie die ungeschälten Kartoffeln jeweils in ein Stück Alufolie und legen sie in die Glut des Grills. Wie beim "normalen" Kartoffelkochen stechen Sie die Kartoffeln an, um zu sehen wann sie gar sind. (Am besten mit einer langen Rouladennadel.)

Servieren:

Die Folienkartoffeln schmecken am besten mit Kräuterbutter oder einer Joghurt-Kräuter-Sauce.

 

 

 

 

 

 

Hamburg

 

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